Dein Weg zu einer erfolgreichen OnPage Optimierung

Seo und Responsive Design

Seo und Responsive Design

Für ein erfolgreiches Online Marketing ist Suchmaschinenoptimierung mittlerweile unabdingbar. Jeder Webseiten-Betreiber möchte in den gängigen Suchmaschinen wie zum Beispiel Google und Yahoo möglichst gut gerankt werden. Dafür stehen ihm verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: die On-Page- sowie die Off-Page-Optimierung.

Während es bei der OffPage-Optimierung vorrangig um Optimierungen geht, die außerhalb der Website, zum Beispiel durch den Aufbau von Backlinks, vorgenommen werden, bezieht sich die OnPage-Optimierung auf alle Maßnahmen, die direkt an der Website angepasst werden können. Dabei gibt es unzählige Kriterien, die die Suchmaschinen bei ihrer Bewertung heranziehen und die dir helfen, eine professionelle Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen. Sechs einfache Dinge, die Du ganz leicht für die OnPage-Optimierung vornehmen kannst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Definiere dein Keywordset

Suche bei Google und Co. über die Eingabe von verschiedenen Schlagwörtern Ihre eigene Website und die Ihrer Wettbewerber. Versuche dich in deine Kunden hinein zu versetzen. Dabei solltest du die Fragen im Kopf haben, die Kunden haben könnten, wenn du auf der Suche nach Ihrer Dienstleistung bzw. Ihrem Produkt sind. Aus diesen Fragen musst du dir die passendsten Wörter und Wortphrasen filtern, die du von nun an ständig bewusst macht– so verlierst du das Wesentliche Ihres Unternehmens nicht aus dem Auge.

Mit dem Keywordset hast du nun verschiedene Möglichkeiten. Grundlegend geht es darum, Ihre Website-Texte, und das sowohl im Front- als auch im Backend, mit den Wörtern und Wortphrasen aus Ihrem Keywordset zu gestalten. Im Frontend solltest du berücksichtigen, dass in jedem Inhaltstext Ihrer Seite thematisch passende Wörter aus dem Keywordset verwendet werden. Dabei hast du zum Beispiel die Chance, Metadaten wie den „title“-Tag (Seitentitel) sowie den „body“-Tag (Seitenbeschreibung) zu pflegen. Außerdem kannst du die Keywords besonders in den Überschriften integrieren und diese als Überschriften kennzeichnen („h“-Tag). Beachte, dass die wichtigsten Keywords jeweils in der URL wieder zu finden sind.

Als Richtwert zur Keyworddichte kannst du dich an ca. zwei Prozent auf einer Seite orientieren. Eine Aneinanderreihung von thematischen Wörtern verhindert den Lesefluss. Da Google mittlerweile auch stark die Nutzerfreundlichkeit in seine Bewertung einfließen lässt, solltest du das unbedingt berücksichtigen.

Responsive Design

Surfst du nur an deinem Desktop-Computer? Nein? Wir auch nicht. Viel häufiger lesen wir die spannenden Artikel im Web über unser Smartphone. Anfangs war das ein Krampf: jede Seite groß zoomen und mit dem Finger den Lesebereich dauernd ins Blickfeld rücken. Heute ist die Technik weiter – zum Glück.

Alle wichtigen Content Management Systeme (CMS), also Systeme, über die Webseiten aufgebaut und deren Inhalte gepflegt werden, halten auch ein responsive Design vor. Das bedeutet, dass du dich auf die unterschiedlichen Displaygrößen, mit denen ein User auf eine Website Zugriff hat (Desktop, Tablet, Smartphone), anpassen. Mit anderen Worten: Egal, mit welchem Endgerät eine Seite aufgerufen wird, die Inhalte werden immer optimal lesbar und übersichtlich angeordnet dargestellt. Schluss mit endlosem Zoomen und Co. Und wer dankt den Programmieraufwand? Ganz klar, Google. Denn wie bereits gelesen stellt Google den Nutzer in den Mittelpunkt seiner Analysen.

Inhalt

An die beschriebene Nutzerintention schließt auch folgender Tipp: Bereite deine Texte so auf, dass ein Nutzer daraus einen Mehrwert ziehen kann. Warum dies so ist, ist klar. Google und andere Suchmaschinen scannen Ihren Text (auf Ähnlichkeiten mit anderen Texten sowie zum Teil auch inhaltlich) und die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Seite. Daraus können Suchmaschinen schließen, wie weit der Text für Besucher relevant ist.

Technik

Eine Website einmal aufgesetzt und damit bist du aus dem Schneider? Ganz so leicht hast du es leider nicht. Als Website-Betreiber solltest du ständig auf dem Laufenden bleiben, über mögliche Sicherheitslücken bzw. Updates, die vergangene Schwachstellen ausbessern. Dass Ihre Website möglichst ohne Fehler programmiert sein sollte, versteht sich von selbst. Zudem sollten die Ladezeiten der einzelnen Seiten gering gehalten werden.

Linkaufbau

Dass Backlinkaufbau zur OffPage Optimierung  in einigen Bereichen verschrien ist, wollen wir hier nicht weiter betonen. Doch du hast auch in der OnPage-Optimierung verschiedenste Möglichkeiten, Links zu platzieren. Diese kosten dir fast nichts und generieren wieder Usability, indem du thematische passende Bezüge intern auf Ihrer Website verlinken, sodass den Nutzern ein Weiterlesen angeboten wird.

Analyse

Nach dem Launch ist vor dem Launch. Vergiss nicht kontinuierlich zu prüfen, ob Ihre Website das erreicht, was du mit der Site erreichen willst. Zu einer professionellen Suchmaschinenoptimierung gehört es, ein regelmäßiges Monitoring vorzunehmen. Ständig ändert sich der Algorithmus, der hinter der Bewertung durch die Suchmaschinen steht. Darauf solltest du unbedingt vorbereitet sein und schnell reagieren können. Wichtige Tools für das Monitoring sind zum Beispiel Searchmetrics oder Sistrix – die können Ihnen bei einer kontinuierlichen Überprüfung unter die Arme greifen.

Der Autor

logoDer Text wurde von Christian Genau von der Studio1 Kommunikations GmbH geschrieben.

Headerbild: Responsive web design development concept von PureSolution (photodune.net)