WordPress Themes und Plugins

Kurze Einführung

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Bevor die erste Content Management Systeme populär wurden, war jede Webseite noch echte Handarbeit. Wer eine eigene Webseite erstellen wollte brauchte Kenntnisse in HTML, PHP und CSS. Die Inhalte und das Design waren untrennbar miteinander verschmolzen, und die Pflege einer Webseite war nicht besonders komfortabel.

Die kleine CMS Vorgeschichte

Dann erschienen Ende der 1990 Jahre die ersten CMS (Content-Management-Systeme) auf den Markt. Wir hatten das große Glück, der Open Source Software. So sind die weltweit erfolgreichsten CMS alles auf PHP basierende Open Source Software.

Einer der populärsten Vorreiter auf diesem Gebiet ist Typo3, dass 1998 erschien und inzwischen in der Version 6.2. angekommen ist. Mit der Version 3.0 wurde 2001 die erste Open Source Version veröffentlicht. Typo3 ist sehr solide aber auch etwas angestaubt in der Benutzeroberfläche. Im Januar des gleichen Jahres (2001) wurde die erste Version von Drupal geboren, dass inzwischen in der 7. Version angekommen ist.

WordPress die Blogging-Plattform

Im Januar 2013 entschieden sich 2 Entwickler – Matthew Mullenweg und Mike Little – auf Basis von b2/cafelog eine Weblog-Software zu schreiben. Nach einigen Monaten wurde  dann im Mai 2003 die Version 0.7 von WordPress wurde veröffentlicht. Die erste stabile Hauptversion 1.0.1. erschien am 3. Januar 2004. Mit der Version 1.5. vom Februar 2005 unterstützt WordPress auch statische Seiten. Eine ausführlichere Versions-Historie und Geschichte findet ihr hier.

In diesem Graphen siehst du die Suchvolumen für WordPress, Joomla, Drupal, Typo3 und Magento. WordPress hat relativ schnell Drupal und Typo3 überholen können, wurde dann aber selbst 2005/2006 von Joomla! übertroffen. Seit Ende 2009 verliert Joomla! jedoch wieder an Popularität wohingegen WordPress weiter konstant ansteigt.

Hier im 2. Graphen zeigt sich der Siegeszug von WordPress noch besser. Inzwischen basiert jede 5. Webseite weltweit auf WordPress.

WordPress Themes

Vergleicht man WordPress mit den anderen CMS-Systemen fällt die große Auswahl an Themes sofort auf. Ein WordPress Theme ist ein fertiges Design mit gestalteten Seiten und Bausteinen. Im Unterpunkt Design Themes findest du die Theme-Verwaltung. Dort findest du eine große Auswahl kostenloser Themes für alle erdenkliche Anwendungsgebiete. Fast täglich erscheinen neue WordPress Themes und die Kunst besteht darin, dass passende WordPress Theme zu finden.

Passender Artikel dazu: 7 Regeln, wie du sicher das passende WordPress Theme kaufst

Kostenlose WordPress Themes

WordPress bietet mehrere Tausend Themes, und täglich erscheinen neue Themes. Viele junge Webentwickler haben die Chancen von WordPress erkannt, mit einem eigenen WordPress Theme auf sich aufmerksam zu machen. Bei der Mehrzahl der Themes handelt es sich daher um free WordPress Themes. Die kostenloses Themes umfassen meiste eine gestaltete Homepage, ein bis zwei Unterseiten und Grundelemente und Icons. Wobei die Qualitätsunterschiede bei den kostenloses Themes sehr groß sind. Dieser Blog verwendet auch ein kostenloses Theme: Hueman. Das Blog-Theme kann von den Funktionen und vom Design mit Premium-Themes durch aus mithalten.

Premium WordPress Themes

Neben den kostenloses WordPress Themes gibt es natürlich auch noch Premium WordPress Themes. Der Begriff Premium steht dabei für kostenpflichtige WordPress Themes, die von Entwicklern direkt oder über Marktplätze wie z.B. Themeforest verkauft werden. In der Regel kostet ein professionelles WordPress Theme zwischen 30 und 80 Euro und kann für eine Installation verwendet werden. Hinter den professionellen Themes stehen meist kleine Entwickler-Studios oder Entwickler-Teams, die sich ausschließlich darauf spezialisiert haben. Die Qualität eines Premium Themes von einem Entwickler-Team ist daher deutlich höher als die eines kostenloses Themes.

Premium Themes erhalten mehr Seitentypen, Elemente, Icons, Widgets und sind häufig mit Premium WordPress Plugins ausgestattet. Gute Themes werden nahezu monatlich mit Updates versorgt und werden mit einer umfangreichen Dokumentation ausgeliefert. Noch besser sind natürlich Videos.

Der riesige Marktplatz Themeforest hat über 5 Millionen Mitglieder und 7 Millionen digitale Güter im Angebot. Im Bereich WordPress findest du über 5.000 Premium Themes. Das Top-Theme Avada wurde bereits über 125.000 mal verkauft, was die Qualität der Themes noch stärker verdeutlicht.

Weiterführende Links:

WordPress Plugins

Die Basis-Version von WordPress ist mit relativ wenig Funktion ausgestattet. Mit den zigtausenden von WordPress Plugins lässt sich das System in alle erdenklichen Richtungen erweitern. Ob Gallerie, SEO-Erweiterung, Newsletter Plugin oder Form, das CMS bietet für alle Herausforderungen ein passendes Plugin. 10 bis 20 Plugins pro Installation sind keine Seltenheit. Die Entwicklung von WordPress Plugins gestaltet sich dank der ausführlichen Dokumentation und der PHP-Basis relativ einfach. Bei den Plugins gibt es auch wieder kostenlose und Premium Plugins.

Kostenlose WordPress Plugins

Im Gegensatz zu WordPress Themes gibt es viele sehr gute kostenlose WordPress Plugins. Bei dieser Seite kommen ca. 20 Plugins zum Einsatz, von denen 17 kostenlos sind. Contact Form 7 (Kontaktformular), Atispam Bee (Spam-Block), Cachify (Caching) und WordPress SEO (SEO) sind populäre WordPress Theme, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Entwickler bietet häufig Premium-Features an, um sich zu finanzieren.

Premium WordPress Plugins

Für spezielle Anforderungen lohnt es sich häufig ein professionelles WordPress Plugin einzusetzen. Gerade im Bereich des Newsletter-Versands verwende ich gerne Premium-Themes, die mit mehr Optionen ausgerüstet sind. Ein wirklich geniales Plugin ist der Visual Composer, der zum Glück in Premium Themes gleich mitgeliefert wird. Dieses Plugin bohrt deinen RTE zu einem Drag&Drop Builder auf. Der Visual Composer ist mit vielen Bausteinen ausgerüstet, mit denen du deine Inhalte noch schneller aufbauen kannst.

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Fazit – WordPress ist Einfach und Effektiv

Schneller als mit WordPress lassen sich keine professionellen Websites erstellen. Durch die intelligente Aufteilung in Basis-System, Theme und Plugin kannst du jede Website nach deinen Vorstellungen formen und aufbauen. Für nahezu alle Herausforderungen kannst du dabei auf fertige WordPress Themes und Plugins zurückgreifen und musst nichts selbst programmieren lassen. Das Interface von WordPress ist selbsterklärend und Inhalte lassen sich sehr schnell einpflegen.

WordPress ist außerdem sehr fehlerverzeihend. Templates lassen sich mit einem Klick aktivieren und deaktivieren und speichern die Einstellungen. Du musst also keine Angst haben etwas zu zerstören. Plugins lassen sich ebenso einfach aktivieren und deaktivieren. Falls ein Plugin veraltet ist wird dir das sofort angezeigt und du kannst jedes Plugin über einen Klick im Backend aktualisieren. Das integrierte Benutzer-Management bietet standardmäßig 6 Stufen. Per Plugin lassen sich die einzelnen Stufen und Rechte aber noch viel feiner konfigurieren.

Wer mit dem Gedanken spielt eine eigene Website aufzubauen und selbst noch keine Erfahrung hat kann mit WordPress nichts falsch machen. Die meisten Hoster bietet zudem kleine Hosting-Pakete, bei denen über die Tool-Box WordPress installiert werden kann. Dann musst du dich nur noch einloggen und deine Theme wählen.